Trauerfall

Der Tod eines Angehörigen ist eine schmerzhafte und belastende Erfahrung, auch wenn er nicht immer unterwartet eintritt. Doch fast immer ist er begleitet von Hektik, Schmerz, Trauer und Zeitdruck. Denn trotz der emotionalen „Ausnahmesituation“ verlangen anstehende Entscheidungen und die plötzliche Fülle zu bewältigender Aufgaben einen klaren Kopf. Dabei wünschen sich die meisten Angehörigen gerade jetzt vor allem eines: Zeit. Zeit, sich an den geliebten Menschen zu erinnern. Zeit um Abschied zu nehmen. Zeit, zu trauern, aber auch Zeit, um wieder Kraft zu schöpfen.
Sollten Sie sich außer Stande fühlen, anstehende Formalitäten selbst zu erledigen, weil Trauergefühle das Denken beherrschen, ist das mehr als verständlich. Wenden Sie sich in diesem Fall gerne an uns.

Wir regeln für Sie alles Notwendige - mit Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis.
Entscheiden Sie ganz in Ruhe, inwieweit Sie sich selbst einbringen und welche Aufgaben Sie an uns delegieren.

 


Die nachfolgende Checkliste soll Ihnen helfen, sich bei einem Sterbefall richtig zu verhalten:


Tritt der Todesfall in der Wohnung ein,

so muss zunächst der Hausarzt oder Notarzt benachrichtigt werden, um die Todesbescheinigung auszustellen. Hierzu benötigt der Arzt den Personalausweis des Verstorbenen.


Tritt der Tod in einem Krankenhaus, Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung ein,
kümmert sich die Verwaltung der jeweiligen Einrichtung um die Benachrichtigung des Arztes, der die Todesbescheinigung ausstellt.
Benachrichtigen Sie anschließend ein Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens.
Die Auswahl können Sie unabhängig von den Umständen oder dem Ort des Todes treffen.
Auf Wunsch besuchen wir Sie zu Hause oder wir holen Sie auch gerne ab zu einem Gespräch in unseren Räumen.

 

FORMALITÄTEN

Neben allen erforderlichen Formalitäten erledigen wir in Ihrem Auftrag auch eine Vielzahl anderer, wichtiger Angelegenheiten für Sie.
Dazu benötigen wir folgende Unterlagen:

  • Bei verheirateten Verstorbenen das Stammbuch, die Heiratsurkunde oder einen Auszug aus dem Familienbuch (bei Eheschließungen nach dem 01.01.1958)
  • Bei verwitweten Verstorbenen zusätzlich die Sterbeurkunde des Verstorbenen Ehepartners
  • War die Ehe geschieden, das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk
  • Die Geburts- bzw. Abstammungsurkunde bei Ledigen
  • Personalausweis des Verstorbenen
  • Rentenbescheide von Altersruhegeldern, Hinterbliebenenrenten, Unfallrenten, Versorgungsrenten und Betriebsrenten
  • Versicherungsscheine von Lebens- und Sterbegeldversicherungen
  • Versicherungskarte der jeweiligen Krankenkasse
  • Die Grabdokumente, für eine vorhandene Grabstätte (Lage und Nutzungsdauer)
  • Falls vorhanden: Bestattungsvorsorgevertrag

Bei der Beschaffung fehlender Unterlagen sind wir gerne behilflich.
Wann immer Sie Hilfe benötigen, wir sind für Sie da. Ob im Rahmen der Beisetzung oder bei den vielen Aufgaben, die im Anschluss folgen.